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Urlaub im Almenland

Naturpark Almenland

Der Naturpark Almenland liegt im nordwestlichen Teil des Grazer Berglandes rund um die Teichalm. Seit 2016 ist er Mitglied der Klima- und Energie-Modellregion (KEM). Die sechs mitwirkenden Gemeinden legen Wert auf Erneuerbarer Energie, Energieeffizienz, verantwortungsvoller Konsum, ökologische Landwirtschaft und sanfte Mobilität.

 

Mir persönlich ist der regionale Zusammenhalt sehr positiv aufgefallen.

Destination: Almenlandhof

Der Almenlandhof in Fladnitz an der Teichalm/Steiermark ist für mich der perfekte Bauernhof zum Urlaub machen, weshalb ich auch bereits 5 mal zu Gast bei Familie Reisinger war. Das Almenland ist etwa 1,5 Autostunden von Purbach (Nordburgenland) enfernt, der Hof liegt zentral und bietet eine wunderschöne Aussicht über die gesamte Region (siehe oben, Aussicht vom Balkon).

Der Almenlandhof ist ein offizieller "Urlaub am Bauernhof" Betrieb mit allem, was dazu gehört. Die Zimmer sind rustikal und gemütlich eingerichtet mit vielen Echtholz-Möbeln, Schafwolleteppichen und großzügem Balkon ausgestattet. Die Betten sind bequem, ich habe sogar schon 10 Nächte gut darin geschlafen und wir haben immer alles sauber angetroffen. Es gibt kleine Zimmer und Ferienwohnungen, letztere kann ich sehr für einen längeren Aufenthalt empfehlen, die Wohnungen sind sehr großzügig mit viel Platz zum Ausbreiten. Morgens gibt es ein Frühstück mit vielen Leckereien, die das Almenland hergibt, bio & regional.

 

Natürlich gibt es auch jede Menge Tiere am Hof: Schafe, Pferde, Hunde, Katzen, Hühner, Enten etc.

Wir hatten auch schon unseren Hund Kira mit, die sich auch sehr wohlgefühlt hat.

 

Ausflüge & Freizeit

Teichalm

Wer im Almenland zu Besuch ist, kommt nicht drum rum: Die Teichalm in mitten von Bergen ist ein Ort der Entschleunigung und Ausgangspunkt vieler Wanderrouten. Wer ankommt, sollte erstmal eine Runde um den Teich spazieren und den großen Stier aus Holz bewundern. Gleich neben dem Teich gibt es einen gemütlichen Moorwanderweg geradewegs durch sumpfige Wälder.

Heulantsch & Hochlantsch

Von der Teichalm starten wir zum Gipfelkreuz des Heulantsch. Der gemütlichere von den beiden Bergen wird über eine steile Wiese (mit Kühen) bestiegen  und bietet eine wunderschöne Aussicht über den Teich (siehe 1. Foto oben).

Wer gerne noch höher hinaus will, macht sich links auf die Reise zum Gipfelkreuz des Hochlantsch – dem höchsten Berg der Region. Der Weg ist gut begehbar auch für ungeübte Wanderer, nur das letzte Stück zum Gipfelkreuz ist etwas felsig. Der Abstieg kann etwas rutschig sein, daher ist gutes Schuhwerk empfehlenswert, für mich war es aber kein Problem – und auch Hund Kira hat es ohne Hilfe bis nach oben und unten geschafft. Auf diesen Wanderwegen kommen wir auch beim "Steirischen Jockl" und je nach Route beim "Guten Hirten" vorbei, wo man einkehren und Rast machen kann. Das Essen (übrigens war auch immer etwas Vegetarisches dabei) schmeckt am Berg eben am besten.

Bärenschützklamm

Wer noch immer nicht genug hat, bekommt hier die Steigerung: Die Bärenschützklamm besteigt man über Leitern mitten durch Wasserfälle. Ich habe sie auch bestiegen, ich muss aber gestehen: Ich wusste nicht, worauf ich mich einlasse. Meine Höhenangst hat mir ein wenig zu schaffen gemacht, zum Glück waren wir spät dran und es war wenig los auf der Klamm, so hatte ich alle Zeit der Welt mir Gedanken zu machen wie ich da rauf oder runter komme :D

 

Aber es lohnt sich: Es ist einer der schönsten Orte, die ich je gesehen habe. Leider hab ich mich nicht getraut in der Klamm Fotos zu machen (nicht, dass mein Handy abrutscht), aber seht selbst die Bilder am Anfang der Klamm. Oben angekommen kommt man dann zum "Guten Hirten" wo man rasten kann – um dann entweder die Klamm wieder runter zu gehen (kam nicht infrage) oder den knapp dreistündigen Wanderweg zum Ausgangspunkt in Mixnitz nimmt. Wo man zuweilen auch mal auf wilde Gämse trifft.

 

Übrigens: Wer will, kann den Hochlantsch auch mit der Bärenschützklamm kombinieren – um das noch zu steigern ;-)

Öko Park

Den Öko Park habe ich viele Male besucht. Jede Menge heimische Tierarten und mitten im Wald – wieder ein wundervoller Ort der Entschleunigung. Wobei dort manchmal richtig viel los sein kann, ich empfehle den Besuch auf einen Wochentag zu legen, falls möglich, es gibt Zeite ohne Aussicht auf einen Parkplatz. Wenn man dann aber mal drin ist, hat man meistens Ruhe, da der Park sehr weitläufig ist und es viele verschiedene Routen gibt. Auch für Kinder ist der Park hervorragend geeignet, es gibt einen großen Spielplatz und die Möglichkeit, die Tiere zu füttern.

Raabklamm

Vom Startpunkt in Arzberg weg ein gemütlicher Wanderweg, den ich sehr empfehlen kann ist die Raabklamm. Entlang des Flusses geht es mitten durch üppige Vegetation und wunderschöne Wälder. Ab und zu muss man sich an Seilen hangeln, aber das ist wirklich harmlos – Hund Kira macht der Weg über Stock und Stein immer besonders viel Spaß. Bergauf geht es nur am Ende der Route, beim Ausstieg aus der Klamm Richtung Dürntal, wo man beim Dürntalwirt einkehren kann und die Grasslhöhle besichtigen kann. Danach die gleiche Route wieder zurück nach Arzberg, wo es auch die Möglickeit gibt das Stollenkäsewerk zu besichtigen und beim Forellenwirt liebevoll kreierte Speisen zu kosten.

Sonstige Freizeitangebote

Direkt gegenüber des Almenlandhofs liegt eine großzügige Golfanlage. Außerdem gibt es verschiedenste Strecken für Radfahrer und Mountainbiker, ich kann die "Tischlein-deck-dich" Tour empfehlen, hört sich aber auch ein bisschen harmloser an als sie ist ;-)

Alle Aktivitäten findet ihr auf der Almenland Website.

 

Essen, Trinken & einkaufen

Restaurants & Wirtshäuser

  • Knödelzeit in Passail – hervorragendes Konzept (nur Knödel aller Art) und herzliche Gastgeberin die selbst kocht – hier stimmt einfach alles!
  • Forellenwirtin – Fisch aus eigener Zucht, herzliche Gastgeberin die selbst kocht, liebevoll zubereitete Speisen, mit Wildkräutern und regionalem Gemüse – sehr lecker!
  • Pizzeria Hexenstube in Passail – stillt Lust auf Pizza
  • Teichwirt – direkt beim Teich, sehr leckere Mehlspeisen
  • Latschenhütte – direkt beim Teich, urig und modern zugleich, immer ein veganes Gericht auf der Karte, jedoch war das Essen beim letzten Besuch durchwegs sehr enttäuschend und das Personal wenig lösungsorientiert

Regional Einkaufen

  • Kaufhaus Monschein in Fladnitz – ein Nah & Frisch Markt – zu Fuß vom Almenlandhof zu erreichen und richtig urig, aber auch mit regionalen Spezialitäten bestückt
  • Kaufhaus Reisinger in Passail, alles was das Herz begehrt: Lebensmittel und regionale Ecke mit allem, was das Almenland zu bieten hat, im oberen Stock Mode
  • Almenland Imkerei Kreiner in Passail, alle Honigprodukte die man sich erträumen kann

Welche Produkte ich sehr empfehlen kann:

  • Wildkräutersalz und -tees
  • Arzberger Stollenkäse (restlos alle Sorten)
  • Honigseife von Imkerei Kreiner
  • Zirbenduftspray von Apotheke in Passail

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