Kira – die kleine Herzensbrecherin

Schon sehr lange begleitet mich der Wunsch nach einem eigenen Hund, der mich durchs Leben begleitet und immer dabei ist. Aus beruflichen und privaten Gründen war das lange Zeit nicht möglich. Hundeerfahren bin ich auch bereits durch den Hund meiner Eltern.

 

Anfang 2017 war dann der Wunsch einer beruflichen Veränderung und Weiterentwicklung bei mir geboren und damit auch wieder der Wunsch eines vierbeinigen Gefährten.

 

Eigentlich wollte ich immer einen großen Hund, gefallen haben mir Berner Sennenhunde, Schäfer oder sogar Huskys. Allerdings hätten diese Rassen kaum zu meinem Lebensstil gepasst, wo ich doch viel unterwegs bin und ein großer Hund nicht immer Begeisterung weckt.

 

Es sollte also ein eher kleiner Weggefährte werden. Womit ich nicht gerechnet habe ist ein Chihuahua der mein Herz erobert.

 

An Weihnachten 2016 habe ich sie zum ersten Mal getroffen, sie war 4 Monate alt und gehörte meiner Schwiegermutter (in spe).  Sorfort hat sie alle Herzen im Sturm erobert mit ihrer tollpatschigen, verspielten Art. Kira flitzte in der Wohnung herum als ob es kein Morgen mehr gäbe, da dachte ich mir sofort "Hoppla, so aktiv und sportlich sind Chihuahuas? Wusste ich gar nicht...". Und schon war die Überlegung geboren nach einem sehr  kleinen Hund Ausschau zu halten.

 

Wie das Schicksal es so will hat meine Schwiegermutter eine Hundallergie und meldete sich wenige Monate später bei mir, ob ich Kira nehmen würde. Nach reichlicher Überlegung und einem traurigem Abschied von ihrem bisherigen "Frauchen" war Kira dann bei uns angekommen und wurde freudig von der ganzen Familie empfangen. Zum Glück hat sie so ein herzliches Wesen, dass sie den Abschied schnell verkraftet hat und sich wunderbar einleben konnte. Zu fünft haben wir uns abwechselnd um sie gekümmert, damit sie keinen Kummer oder Heimweh hat.

 

Mittlerweile ist Kira aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Tagsüber ist sie bei mir im Büro und abends bei meinen Eltern. Jeden Tag gehen wir lange Spaziergänge, mindestens eine Stunde. Wer hätte das gedacht, dass so ein kleiner Hund so aktiv ist? In ihrem Rucksack begleitet sie uns sogar bei Radtouren, beim Bergauffahren läuft sie sogar brav mit. (NEIN, ich lasse mich nicht von ihr Bergauf ziehen :D ) Inzwischen waren wir auch bereits mit ihr in Urlaub am Bauernhof, wo wir ausgedehnte Bergtouren gemacht haben. Über Stock und Stein war kein Problem für sie, mit den kurzen Beinchen ist sie flink und wendig wie ein Wiesel.

 

Natürlich haben wir auch eine sportliche Chihuahua-Tasche, wo sie drin sitzen darf, zum Beispiel im Restaurant.

Aber ansonsten läuft sie immer selbst, nicht wie im Klischee :)

 

Fazit: Vorurteile nicht bestätigt, unterschätze nie einen Chihuahua.

Kira bei der Arbeit

Typisch Kira

Kira und Ich beim Wandern auf der Teichalm

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